Charlie Mariano, geboren 1923 als Kind italienischer Einwanderer in Boston, war einer der wichtigsten Repräsentanten des weißen Jazz. Der Saxophonist studierte Musik an der Berklee School seiner Heimatstadt und entwickelte seinen Stil als Solist in der Bigband von Stan Kenton. Er spielte mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Duke Ellington. Ende der 60er Jahre begann er, die Welt zu bereisen. In Asien entdeckte er seine Neigung für fernöstliche Musik, in der Stilvielfalt Europas kamen seine Qualitäten besonders zum Vorschein. Mariano wurde bald zu einem der gefragtesten Solo- und Ensemblemusiker unserer Zeit.
Auch in einem Alter, in dem andere sich längst zur Ruhe gesetzt haben, interessierte Charlie Mariano sich für neue Strömungen aus der Musik der Welt. Seine jahrzehntelange Erfahrung führte immer zu einem faszinierenden Ergebnis - unverwechselbar Charlie Mariano. Im Juni 2009 starb Charlie Mariano an Krebs.
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