Gala aus Berlin - Lang Lang und Simon Rattle

Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 - Tschaikowsky: Der Nussknacker, 2. Akt

08.12.2017 | 05:00 Uhr

Diese Aufnahme entstand beim Silvesterkonzert 2009 in der Berliner Philharmonie. Das Programm:
Sergej Rachmaninow (1873-1943): Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
Zugabe: Frédéric Chopin (1810-1849): Etüde As-Dur op. 25/1
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Der Nussknacker, 2. Akt
Zugabe: Der Nussknacker, Schneeflockenwalzer.
Lang Lang, geboren 1982 in Shenyang, begann im Alter von drei Jahren das Klavierspiel. Nach dem Studium in Peking wechselte er an das Curtis Institute in Philadelphia. Ein entscheidender Karrieresprung erfolgte 1999, als er in letzter Minute für André Watts beim Ravinia Festival einsprang und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach spielte. 2001 gab er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall und bei den BBC Proms. Seitdem tritt er in allen großen Konzertsälen der Welt auf; seine Konzerte sind stets ausverkauft und werden von einem begeisterten Publikum bejubelt. Als erster chinesischer Pianist wurde Lang Lang von den Berliner Philharmonikern, Wiener Philharmonikern und den "Fünf Großen" unter den Orchestern der USA engagiert. Seine Begabung und Persönlichkeit machen ihn zum idealen Botschafter der klassischen Musik und zum Vorbild für junge Menschen.
"Seine ungeheure Vielfalt an Farben und Strukturen, dynamischen Schattierungen und rhetorischen Gesten ist atemberaubend. Er kann singen und eine Linie halten, er weiß, wann Begleitfiguren unterzuordnen sind, und verfügt über ein riesiges Artikulationsspektrum" (BBC Music Magazine).
Die Berliner Philharmoniker zählen zu den besten Orchestern der Welt. Der 1. Mai 1882 gilt als ihr Gründungstag. 54 Musiker hatten sich damals von der Kapelle des Dirigenten Benjamin Bilse getrennt und beschlossen, ein eigenes Orchester in Selbstverwaltung zu gründen. Die ersten Konzerte fanden unter dem Namen "Frühere Bilsesche Kapelle" im Charlottenburger Gartenlokal "Flora" statt. Künstlerischer Leiter war der Dirigent Ludwig von Brenner. Als Gastdirigenten traten berühmte Komponisten wie PeTschaikowsky, Johannes Brahms und Edvard Grieg auf, die ihre eigenen Werke dirigierten.
Wenige Jahre später wurde der Name in Berliner Philharmonisches Orchester geändert. Der erste Dirigent des neuen Klangkörpers war der berühmteste Orchesterleiter seiner Zeit: Hans von Bülow. Seine Nachfolger trugen ebenfalls große Namen: Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler, Leo Borchard und Sergiu Celibidache, schließlich Herbert von Karajan, Claudio Abbado und - seit der Spielzeit 2002/03 - Sir Simon Rattle.

Länge des Programms:
01:39:37
Dirigent:
Simon Rattle
Solist Instr.:
Lang Lang (Klavier)
Orchester:
Berliner Philharmoniker
Chor:
Rundfunk-Kinderchor Berlin
Bildregie:
Henning Kasten
Land, Jahr:
D, 2009
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